Restaurant Lieferdienst

Lieferservice für Restaurants

Der Lieferservice auf Rädern ist beliebter denn je. Radkuriere liefern den Hungrigen zu Hause Essen aus wirklich guten Restaurants direkt nach Hause. Benutzen Sie jetzt die Delivery Hero App und probieren Sie ein neues Restaurant oder eine neue kulinarische Richtung aus. Gastronomie & Lieferdienste in Lingen. Zustellservice von Ihrem Lieblingsrestaurant in Aachen.

Lieferservice: Deliveryoo und Co. verwandeln die Kueche in ein Restaurant.

Das ist eine Push-Meldung von Deliveryoo, die darauf hindeutet, dass der Lieferjunge beinahe da ist. Nicht die schmierige Kuchenpizza vom Zustelldienst, sondern die Lieblingsknödel aus dem angesagten Restaurant in Mittel - vor 45 Min. über die Applikation geordert, jetzt im Heimessenzimmer mit Bananenblatt-Set.

Außerhalb Berlins erwarten drei Botenfahrer, die sich gegen ihr Fahrrad lehnen, die Aufträge ihrer Kundschaft, zwei davon in dem leuchtenden Rosa von Foodora, einer in Deliveroo türkis. Der Lieferservice hat in den vergangenen zehn Jahren zwei große Umwälzungen durchgemacht: Während wir in der Vergangenheit bunte Flugblätter für Fastfood aus dem Pizzaservice hatten, die unseren Posteingang verschmutzten, können wir seit einigen Jahren ganz klar mit einer wesentlich höheren Zahl von Lieferservices im Netz bestellen.

Die ersten Sieger dieser ersten Welle der Digitalisierung in der Zulieferindustrie waren unter anderem Internetportale wie pizza.de, Lieferando und Warenheld. "Die Anwender haben eine viel breitere Palette an Lieferservices und KÃ?chen, sie können Lieferanten evaluieren und nach ihren BedÃ?rfnissen filtern", erklÃ?rt Bodo von Brahmehl von Delivery Hero, der Dachmarke der Marken pizza.de, lieferheld und foodora.

Die neuen Zustelldienste wie Foodora und Deliveryoo folgen dagegen einem anderen Modell: Es geht nicht um Fastfood und vorhandene Zustelldienste, sondern um ganz gewöhnliche Gaststätten, die bisher keinen Zustelldienst angeboten haben und vielleicht nie darüber nachgedacht haben. An dieser Stelle kommen die neuen Delivery-Apps ins Spiel: "Alles, was es in Sachen Kulinarik gibt, sollte bestenfalls auch verfügbar sein", sagt von Braunmühl.

Die Firma Essenora und Co. übernimmt die logistische Abwicklung, holt die Lebensmittel ab und liefert sie an die Kundschaft. In der Gastronomie heißt das im besten Fall eine bessere Kapazitätsauslastung - aber auch mehr Aufwände. Bei den Konsumenten sieht die Reservierung per Applikation nicht viel anders aus als bisher: Nur das Layout und das Erscheinungsbild der Applikation sind etwas besser als bei pizza.de und Co. Die Bezahlung kann per Zahlungsmethode per Bankeinzug oder per Karte erfolgen, die Dienstleister gewährleisten, dass die Daten der Kundschaft absolut sicher verarbeitet werden.

Ein Barausgleich ist nicht möglich - die Spediteure führen keine Geldbörsen mit sich. "Die Gastronomie in der Kategorie Foodora will ihre Anlieferungslogistik nicht an ihre Beine knüpfen, das ist ein sehr großer Einsatz. Daher haben wir für die Gastronomie die Chance, den Dienst auszulagern", erläutert von Bramühl. Im Gegenzug erhält Foodora auch eine wesentlich höhere Provision als bei der traditionellen Pizza-Vermittlung.

"â??Das ist der eigentliche Umsturz, Liefernahrung weiter gedachtâ??, schwÃ?rmt BraunmÃ?hl. Die Speisen aus der Applikation kosten in der Regel mehr als der Pizzaservice um die Ecke. In der Regel sind die Kosten für das Abendessen höher. Die Gastronomie soll eine andere Zielgruppen ansprechen, die auf hochwertige Lebensmittel achtet. "Das neue Produktangebot beweist, dass das gängige Stereoklischee vom Verzehr als Fastfood veraltet ist", erläutert von Bramühl.

Bei Bestellungen bei der Firma Lebensmittel industrie ist nicht nur der Preis für die Zustellung, sondern auch für die Produktqualität und die Konfektionierung hoch. "Es ist nach wie vor so, dass nicht jede Mahlzeit gleich gut zur Auslieferung geeignet ist", gibt von Bramühl zu. Auch unsere Kundinnen und Servicekunden sollen davon ausgehen können, dass die Lebensmittel auf ansprechende Weise angeliefert werden.

Der größte Wettbewerber von Foodora ist der englische Lieferant Deliveryoo - mit dem klaren Anspruch, auch in diesem Land die Marktführerschaft zu übernehmen. Nach eigenen Zahlen von Deliveryoo stieg die Zahl der Aufträge derzeit jeden Monat um rund 20 vH. Foodora geht es so gut, dass selbst über einen Gang an die Börse nachgedacht wird. Sie bieten "anpassungsfähige, gut entlohnte Arbeit", sichert Daniela Frietinger von Liefert.

Auch Bodo von Bramühl gibt an, dass er "über dem Mindestlohn" liegt. In der vergangenen Handelswoche trafen sich die Spediteure von Delivery oo und Feedora sowie einige kleinere Lieferanten und präsentierten eine Liste der Forderungen. Bei den fast drei EUR Lieferkosten wird der Gehalt für die Spediteure nicht bezahlt. "â??Die VersandgebÃ?hr ist der Preis, den der Kundin oder dem Kunden bei der Auftragserteilung fÃ?r den Lieferservice von Deliveryoo bezahltâ??, erklÃ?rt Frietinger.

Bodo von Brauneühl betrachtet die Zustellgebühr auch mehr als ein Symbol: "Es ist eine Sache der Offenheit und ein Zeichen nach aussen, dass der Zustelldienst von uns erbracht wird. Noch vorsichtiger ist Frietinger: "Das ist freiwillig. "Mehr und mehr können auch per Handy die klassischen Zustelldienste gebucht werden, einige Gaststätten verfügen bereits über Live-Tracking und sind von Delivery Hero mit der notwendigen Infrastruktur aufbereitet.

Aber wer den Klassiker mag, kann hier trotzdem telefonieren, im Restaurant ordern und den Chauffeur in der Regel gleich mitnehmen. Die Speisen stammen nicht aus der Szene, aber so eine schmierige Fladenbrot vor dem TV muss es schon sein.

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