Online Lebensmittel Günstig

Günstige Online-Lebensmittel

Aus dem Dilemma der Lebensmittelzufuhr schnell und kostengünstig. Essen: Gourmet-Lebensmittelgeschäft Deutschland - Gourmet-Lebensmittelgeschäft Niederlande. Fängt langsam aber sicher den deutschen Lebensmittelhandel ein.

Schön, üppig, preiswert und übermäßig.

Worin besteht der Unterschied zwischen gutem Essen? In den USA und Deutschland sind sich die Konsumenten nur in einem einzigen Aspekt einig: Lebensmittel müssen vor allem gut sein. Mehr als 90 Prozentpunkte der Teilnehmer auf beiden Seiten des Ozeans sagten in einer am vergangenen Donnerstag publizierten Forsa-Umfrage, dass guter Genuss "absolut notwendig" oder "sehr wichtig" sei.

In der vom Verbraucherschutzbund (vzbv) in Auftrag gegebenen Umfrage wurde herausgefunden, was die Verbraucher in verschiedenen Staaten vom freien Handel halten: Ist ihnen ein einheitlicher Standard überhaupt von Bedeutung? Rund 500 Erwachsenen in Deutschland, den USA, Indien und Südafrika wurden interviewt - die Einstellung von Kundinnen und -kundinnen aus Deutschland und den USA ist für die laufende Debatte über TTIP von besonderem Interesse.

Beispiel Fleischproduktion: 79% der Verbraucher in Deutschland verzichten auf den Gebrauch von Botenstoffen. Sie liegt in den USA bei nur 52 vH. Ähnliches gilt für die Gentechnologie, die 70 Prozentpunkte der Bundesbürger, aber nur 46 Prozentpunkte der Amerikaner zurückweisen, und für die Klonierungstechnologie (71 Prozentpunkte gegenüber 48 Prozent).

Für 72 Prozentpunkte der Bundesbürger ist der Schutz der Tiere von Bedeutung, aber nur für 52 Prozentpunkte der USPersonen. Für 91 Prozentpunkte der Bundesbürger ist es von Bedeutung, aber auch 79 Prozentpunkte der US-Kundschaft messen diesem Aspekt Bedeutung bei. Allerdings achten die US-Bürger viel mehr als die Bundesbürger darauf, dass ihre Lebensmittel gut aussieht, ausreichend vorhanden ist und wenig kostet.

Für 64 Prozentpunkte der Teilnehmer in den USA sind tiefe Erlöse ein sehr bedeutender Kauffaktor für Lebensmittel; in Deutschland geben das nur 21% an. Vielleicht ist dies darauf zurückzuführen, dass die Lebensmittel in diesem Land sowieso sehr billig sind. Auch 64% der US-Kunden (nur 41% in Deutschland) sehen gut aus, und für 63% sind genügend Stückzahlen von Bedeutung (Deutschland: 33%).

Zum Beispiel müssen genetisch veränderte Lebensmittel auch ohne wissenschaftliche Beweise für die mit ihrem Verzehr verbundenen Gefahren kennzeichnungspflichtig sein. Der Ursprung von Lebens- und Futtermitteln muss nachvollziehbar sein und gute Hygiene-Standards müssen entlang der gesamten Prozesskette eingehalten werden. Darüber hinaus verlangen Verbraucherschutzorganisationen mehr Offenheit - beim Kauf, damit die Verbraucher wissen, was sie zu sich nehmen, und bei den TTIP-Verhandlungen selbst.

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