Lastschrift Zahlung

Einzugsermächtigung

Aber auch viele Anbieter wie die Deutsche Telekom, Stromanbieter und Mobilfunkbetreiber wollen, dass die Kunden per Lastschrift bezahlen. Bei der Zahlung per Lastschrift handelt es sich um einen bargeldlosen Zahlungsvorgang. Nachdem Sie mit Ihrem Kunden ein SEPA-Lastschrift-Mandat eingerichtet haben, können Sie SEPA-Zahlungen jederzeit bei ihm einziehen. Schlägt eine SEPA-Lastschrift fehl, werden wir den Veranstalter und die Teilnehmer per E-Mail informieren. Es gibt schon seit langem Debitoren.

Bankeinzug - Was ist eine Lastschrift?

Beim Zahlweg Lastschrift belastet die Hausbank das Bankkonto des Zahlers mit Geldern, um es auf das Empfängerkonto zu bebuchen. Bei der Zahlung per Lastschrift handelt es sich um einen unbarmherzigen Zahlungsvorgang. Die Zahlung (siehe auch Lexikeintrag für das Zahlungsziel) wird durch den Empfänger während des Lastschriftverfahrens durchgeführt. Im Falle einer Übertragung fuellt der Zahler ein Überweisungsformular im Internet oder auf Briefpapier aus.

Auf diese Weise weist der Inhaber seine Hausbank an, einen avisierten Geldbetrag auf ein anderes Bankkonto zu übertragen (vgl. den Lexikeintrag für den Kontenplan). Im Falle der traditionellen Lastschrift hingegen veranlasst der Empfänger die Belastung des Kontos des Auftraggebers. Das Lastschriftverfahren auf Basis einer Lastschriftermächtigung ist im so genannten B2C-Bereich (Business to Customer) weit verbreitet.

Der Kreditor kann den Geldbetrag vom Kundenkonto und vom Kundenkonto des Schuldners aufgrund der ihm vom Debitor erteilten Ermächtigung zum Einzug des Betrages kassieren (siehe auch Enzyklopädieeintrag zur Kundenakquisition). Dazu wird die Belastung bei der Hausbank (siehe auch Lexikeintrag bei Banken) des Auftraggebers eingeleitet. Zur Vermeidung von missbräuchlicher Nutzung kann der Zahler dieser Lastschrift in der Regelfall innerhalb der ersten sechs Kalenderwochen ohne Begründung später ablehnen.

Ist vom angeblichen Schuldner keine Lastschriftermächtigung ergangen, ist ein Einspruch auch nach sechs Monaten möglich. Es ist auch möglich, eine Lastschrift durch einen Abbuchungsauftrag zu erteilen. Der Zahler weist seine Hausbank an, die Lastschrift vom Begünstigten einzutreiben und den korrespondierenden Geldbetrag von seinem Bankkonto zu buchen. Dieser Ansatz ist besonders im B2B-Bereich (Business to Business) beliebt.

Es hat den Vorzug, dass sich der Begünstigte zu 100 Prozent auf die beim Eingang der Zahlung eingegangene Zahlung stützen kann. Mit dem Erteilen des Lastschriftauftrags an seine Hausbank hat der Zahler die Zahlung selbstständig initiiert. Auf diese Weise kann der Zahler sicherstellen, dass das Geldbetrag nicht wieder von seinem Account eingezogen werden kann, z.B. im Insolvenzfall des Schuldners.

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