Foodora Zahlen

Die Foodora Figuren

Zur Delivery Hero AG gehört Lieferheld ebenso wie pizza.de und Foodora. Das Restaurant zahlt den jungen Unternehmen eine Provision dafür. Sie werden von mir regelmäßig genutzt, da ich online bezahlen kann. Überzeugen Sie sich aus erster Hand, ob Foodora der richtige Arbeitgeber für Sie ist.

Betrügerische Machenschaften mit der Macht von zehn, kein Essen, aber bezahlen.

Das ist bei Foodora so.

Die Foodora-Besitzerin Delivery Hero geht Ende Juli an die Öffentlichkeit - und muss erstmalig die genauen Zahlen des Restaurantbetreibers Foodora bekannt geben. Keine Überraschung: Foodora ist bei weitem kein profitables Unternehmen. Das Tochterunternehmen Delivery Hero verzeichnete 2016 einen Fehlbetrag von 58 Mio. E. Dies entspricht einem Rückgang um 1,5 %. Der Großteil des Verlustes entfiel mit -18 Mio. auf Deutschland.

An zweiter Stelle steht der franzoesische Absatzmarkt mit rund minus acht Mio. an. Zugleich erzielte das Logistik-Startup im Jahr 2016 einen Gesamtumsatz von 45 Mio. E. Dies entspricht einem Plus von 45%. Über Foodora wurden 120 Mio. Mahlzeiten geordert - das ist der Aussenumsatz oder Brutto-Warenwert (GMV). Die Foodora-Muttergesellschaft Delivery Hero hat diese Zahlen am Dienstagvormittag in ihrem Wertpapierprospekt veröffentlicht.

Erstmalig informiert das Unter-nehmen ausführlich über Foodora, die es im vergangenen Jahr von Rakete über das Netz erworben hat. Delivery-Hero bezahlte 13,2 Mio. EUR in bar für Foodora und schätzte die Tochtergesellschaft in ihren Buchhaltungen mit 11,7 Mio. EUR. Delivery Hero führt auf seiner Website zwar Gaststätten auf, in denen der Kunde direkt über das Netz bestellt und die Speisen nicht selbst liefert, aber Foodora übernimmt auch die komplette logistische Abwicklung.

Dies ist ein kostspieliges Unterfangen, da diese Faktoren der wichtigste Grund dafür sind, dass die Distributionskosten in der Heldenbilanz der Lieferung deutlich gestiegen sind. Sie haben sich nach der Übernahme von Foodora von 2015 bis 2016 mehr als verdoppelt: von rund 29 Mio. auf fast 84 Mio. zulegen. Für Foodora sind die Distributionskosten ein Problem: Das Start-up erwirtschaftet mehr, wenn seine Treiber weniger werden.

Längst wird das Untenehmen dafür kritisiert, dass es nicht gut genug bezahlt. Lieferhelden reagieren auf diese Entwicklung im Prospekt. Die folgende Übersicht für das erste Vierteljahr 2017 zeigt, wie verschieden die Geschäftsbereiche von Delivery Hero und Foodora sind. Lieferung Held verkauft 1,50 EUR pro Auftrag, Foodora verkauft 10,20 EUR.

Der durchschnittliche Preis pro Auftrag für Delivery Hero beträgt nur 10 Cents, für Foodora jedoch 8,50 EC. Daher ist es für Foodora von entscheidender Bedeutung, die Versandkosten so gering wie möglich zu gestalten. Der Report verdeutlicht, dass nur 95 Prozentpunkte von Foodora zu Delivery Hero gehören. Die Szenerie besagt, dass die Gründer von Foodora weiterhin Aktien an ihrem im Jahr 2014 gegründeten Start-up-Unternehmen haben.

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