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Doch wie ist es, als Fahrradkurier bei Foodora zu arbeiten? Foodora Austria is hiring a foodora driver / rider (m/f) in Vienna, AT with immediate effect. Die Firma foodora mit Sitz in Wien ist immer auf der Suche nach Studenten und Absolventen. foodora, Wien. Die Gehälter werden von Foodora-Mitarbeitern anonym veröffentlicht.

Kurierdienste as Foodora drivers stand completely in the indication of your choice.

Spediteur bei foodora (m/w) bei foodora

Bewerben Sie sich dann jetzt bei foodora. Sie sind als Radkurier nicht nur ein wichtiger Mitarbeiter, sondern auch die Business-Card der Online-Bestellplattform foodora.at und der Partner-Restaurants: Denn Sie liefern Ihre Bestellungen direkt an den Verbraucher - und das am besten mit einem lächelnden Gesichtsausdruck. Sie können sich entscheiden, ob Sie in Teil- oder Vollzeit für uns einsteigen.

DAS, woran wir Sie glauben lassen wollen: Den Test, den Sie bestehen sollten: Erkennen Sie sich im Berufsbild und möchten Sie das Training auf dem Fahrrad mit einem vielseitigen Beruf kombinieren? Bewerben Sie sich noch heute und werden Sie Teil des foodora Wien Teamen!

Außerdem statt in der Mitte - meine Erfahrung als Fahrradkurier in Wien

In der Plenartagung des Bundestages durfte ich im Feber 2018 wieder über meine Erfahrung als Fahrradkurier berichten, dieses Mal unter dem Motto "Die elektronische Welt der Arbeit prägen - neue Wege für neue Formen der Arbeit". Dann bin ich auf die Firma Foodora gestoßen, die nur verzweifelt nach Fahrradkurieren* gesucht hatte, die durch die ganze Innenstadt fuhren und Lebensmittel lieferten.

Die Foodora wird als Paradebeispiel für eine neue gemeinsame Wirtschaft angesehen, zusammen mit einigen anderen Firmen, die in einer Marktlücke sitzen und dort nahezu unübertroffen sind. Doch wie ist es, als Fahrradkurier bei Foodora zu sein? Weil Foodora ein cooler Start-up ist, war es natürlich kein Interview, sondern eine Einarbeitung. Leicht angetan bin ich mit dem Fahrrad zur Foodora-Zentrale in der Märiahilfer Strasse gefahren und habe mir überlegt, wie ich meinen eher dümmlichen Fahrradunfall im Juni 2016 begründen sollte.

Dies war ein Freiberuflerarbeitsvertrag, bei dem die vereinbarten Leistungen (ca. 11 Wochenstunden ) auf freiwilliger Basis erbracht und nach Honorartabellen fakturiert werden sollten. In den ersten anderthalb Autostunden meines ersten Arbeitstages hatte ich einen erfahrenen Begleiter, der ein kleines Arbeitsteam leitete und mich in die Grundzüge der Speisenlieferung einführte.

Es war dann schon Zeit, auf die Bestellung zu warten, in ein bestimmtes Lokal zu fahren, Speisen abzuholen, die Anschrift der Kunden* per App herauszufinden, so rasch wie möglich dort hinzufahren, Speisen zu liefern. Schon bald wurde der Prozess zur Routine: vom Hauptsitz zum ersten Lokal, dann zum ersten Gast, weiter zum zweiten Lokal, dann zum zweiten Gast, zum dritten Lokal und so weiter - für drei oder vier Autostunden.

Aber das war glücklicherweise eine Besonderheit - meist waren pro Arbeitsschicht nur 20 bis 30 km zu bewältigen. Abhängig davon, wie der Berechnungsalgorithmus der Anwendung die Strecke berechnet hat, musste ich viel den Berg hinauf treten oder konnte bequem in der Tiefebene mitfahren. Obwohl dies nicht bedeutete, dass das Fahrradfahren dazwischen keinen Spass machen konnte, war es eine ganz andere Fahrraderlebnis.

Auf jeden Fall war durch den zeitlichen Druck sichergestellt, dass eine Arbeitsschicht viel rascher als ein halbtägiger Einsatz im BÃ? Allerdings erwies sich das Fahrrad selbst als weniger belastend als so manches Treppenhaus. Die meisten Kunden* lebten an schönen Tagen im Erdgeschoss oder im ersten Obergeschoss, an weniger schönen Tagen im Dachgeschoss ohne Aufzug.

Erdgeschoss: der schönste Etage! Ich hatte an schönen Tagen das Gefuehl, Teil eines geheimnisvollen Kosmos zu sein, einer parallelen Welt, die sich nur in den Treppenhäusern öffnete. Das " zweite Obergeschoss " könnte Erdgeschoss, Zwischengeschoss, Zwischengeschoss und erster Obergeschoss sein; in einem neuen Gebäude könnte sich das zweite Obergeschoss jedoch nur wenige Schritte über dem Erdgeschoss befinden.

Aber je länger ich bei Foodora gearbeitet habe, umso mehr habe ich gespürt, wie ich mich tatsächlich in einem Zwischengeschoss der Innenstadt bewegt habe. Obwohl die Menschen an Orten mit schwachen Lichtern aßen oder bequem zu Hause sitzen und Lebensmittel orderten, war ich derjenige, der beide Weltanschauungen ansah, aber nirgends teilnehmen konnte. Als ich meinen Kollegen* - vor allem Männern* um die 25 - auf der Strasse zunickte oder sie in ein kleines Gesprächsthema zwischen Türe und Scharnier einbezog, gab es nicht mehr als einen kleinen Small Talk.

Am Anfang war das Klima - ein wesentlicher Bestandteil des Radsports - sehr gut für mich: Mehrere laute Nächte ließen mich gar durchschwitzen. Aber während der ersten Regenschicht hatte ich vier Std. ununterbrochenen Regen, der sowohl meinen Regenmantel als auch meine gute Stimmung unter Wasser setzte. Ich empfand einen bestellschwachen Feierabend, d.h. mit vielen Warteschlangen draußen, als besonders unangenehm: Die Erkältung, die Finsternis und die Abgeschiedenheit haben mich wirklich berührt.

Ich hätte gerne in einen Schrägstand gekrochen und alles gehaßt, aber natürlich ist die Lage eine Lage. Einer der schönsten Momente in meinem Leben als Fahrradkurier war, dass ich bald als eine der schnellsten Damen bei Foodora angesehen wurde. Mit ca. 15km/h bin ich durch die Innenstadt gefahren und habe der durchschnittlichen Geschwindigkeit der mehr als 300 Radbot*ins von Foodora in Wien weitgehend entsprochen.

Eines Tages schenkte mir eine der Pizzerias im 7. Arrondissement eine geschenkte Partie, die nach Ansicht des Pizzakochs zu verschmort war, um sie zu unterbringen. Als ich eines Nachts einen Mann in der Maria-Hilfer-Strasse erschrak, erfuhr ich eine Tirade des Missbrauchs - anscheinend hatte er keine Radfahrer* innerhalb der Treffzone erwartet.

Da sagte ich einfach zu ihm: "Ich kann hier durch! Geschrien und beleidigt zu werden, ist immer noch Teil des Radsports, aber andere Bedrohungsformen - einschließlich des Spuckens, Spuckens, des Aufbaus, des Abstoßens, des bewussten Antretens gegen das Auto (was alles schon einmal passiert ist) - sind nicht nur überflüssig, sondern auch riskant und unvorstellbar demütigend. Die Zahlung ist ein wesentlicher Bestandteil des Fahrradkurierwesens.

"Mir wurde jedoch rasch deutlich, dass eine Geldstrafe - oder gar eine Radreparatur - mehr als der gesamte Schichtlohn kostet, und so versuchte ich, ein Gleichgewicht zwischen Geldmenge und stvv zu finden. Ich wurde nach einem eisigen Straßenabend schlecht und musste eine Rast machen.

Plötzlich wurde mir klar, dass das Fahrradfahren am späten Nachmittag die nötige Kraft für den nächtlichen Morgen in der Bücherei gekostet hätte. Ich habe es nicht bereuen können - weder die Erfahrung als Fahrradkurier noch die Entlassung. Literaturtipp: Das Lebensmitteloraboi berichtet seine Reisen auf Zwitschern und kreiert nebenher ein wenig Internet-Poesie.

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