Foodora Stundenlohn

Essenzzeitlohn

Diesmal sprachen wir mit Jonas Weidtke von foodora über Gehalt, Minijobs, Arbeitszeiten und Stundenlohn. Foodora Italien erprobt derzeit, was sicherlich bald auch die unzähligen Lebensmittelkuriere in Deutschland bedrohen wird. ist es, ihre niedrigen Stundenlöhne mit so viel Trinkgeld wie möglich aufzustocken, teilweise als Angestellte mit festem Stundenlohn. Nimm dein Fahrrad und werde Fahrer bei Foodora!

Essen und Trinken: Knochenjob für wenig Lohn

Deliveryoo und Foodora. In ihren Websites ziehen sie neue Treiber an. Wochenlang beklagen sich die Treiber der beiden Konzerne über schwache Löhne und ungünstige Arbeitsplatzbedingungen. Die Chauffeure sind bei Foodora beschäftigt und werden nach Angaben des Unternehmens mit 9 bis 11 EUR pro Arbeitsstunde entlohnt. "In den meisten Metropolen beträgt der Stundensatz also 8,50 EUR.

Sie haben in München einen Stundenlohn von 10 EUR. In der Vergangenheit gab es für die Wochenendeinstellung einen Zuschlag, der gestrichen wurde", sagt ein anonymer Autofahrer, der "Bayerischer Rundfunk". Es gab aber auch einen Tipp, auf den die Autofahrer Anrecht hatten. "Außerdem haben die Autofahrer noch ihr Trinkgeld", begründet er den Stundenlohn, "für die von uns gebotene Vielseitigkeit ist dies andererseits ein sehr interessantes Gesamtpaket", sagte Foodora-Geschäftsführer Julian Dames gegenüber dem "RBB".

Für den anonymen Autofahrer ist das nicht so. "â??Wer morgens unterwegs ist, hat meist mit Unternehmen zu tun und Unternehmen sind ziemlich reserviert. Für Privatpersonen ist von einem Trinkgeld von null bis acht Euros alles möglich", sagte er in einem Gespräch. Schließlich sind die Lokführer beschäftigt und damit sozial versichert. "Die angestellten Autofahrerinnen und Autofahrer erhalten zwischen 9 und 10 EUR pro Std. und werden bei Notwendigkeit für die Kraftstoffkosten zuruckerstattet.

"Darin ist eine Bezahlung zwischen 5 und 6 EUR pro Sendung vorgesehen. Letzter Monate wurden bei diesem Fahrzeug durchschnittlich 16,50 EUR pro Std. verdient. Eine Kurierin meldete "Vice", dass er 7,50 EUR Stundenlohn erhalte. Hinzu kommt eine Kommission von zwei EUR pro Auftrag - allerdings nicht für alle Mitfahrer.

"â??Nicht jeder Freiberufler erhÃ?lt zwei Euros Kommission, viele nur eine. Freiberufler, die vor einiger Zeit begonnen haben, erhalten überhaupt keine Kommission, aber sie erhalten den Mindestgehalt. Was ist der Grund dafür und wie können Sie von einem auf zwei Euros erhöhen? Niemand weiss, ob Deliveryoo die Voraussetzungen dafür erfüllt", sagte der Chauffeur gegenüber Vice.

Auch über ein anderes Zahlungsmodell wird berichtet: Autofahrer, die keinen Stundenlohn mehr erhalten und nur noch gegen eine Vermittlungsgebühr fahren. Es sollten dann 4,75 EUR pro Sendung sein. Bei einem schwachen Tag kein gutes Angebot für die Piloten. "Sie sind die Ärmsten", sagte der Bote zur Sitte.

Aber die Zahlung ist nicht die alleinige Kritik an den Fahrern. In der Tat müssen sich die Autofahrer selbst um das Motorrad, den Motorroller oder das Fahrzeug kümmern. "â??Zwei meiner Arbeitskollegen haben das Motorrad wÃ?hrend der Arbeitsschicht gestohlen, niemand hat es gegen sie ausgetauschtâ??, sagte der unbekannte Mitfahrer zu Vice. Die Problematik: Fällt das Motorrad aus, müssen die Teilnehmer die Kosten für die Instandsetzung selbst tragen.

Eine Lücke im Luftreifen während der Arbeitsschicht kann rasch zu Verdienstausfällen mit sich bringen, wenn der Triebfahrzeugführer nicht rechtzeitig repariert. Die Vermittlung von Handwerkern erfolgt über Bahnhöfe wie z. B. Myshammer, die Buchung von Reinigungspersonal über Dienstleistungen wie Helpling oder Book-a-Tiger - und der Lieferservice bietet Restaurantfahrern. Weil die Plattforme die Regeln festlegen und Provisionen einziehen, verbleibt das Unternehmensrisiko bei den Mitarbeiter.

Denn Unternehmen wie Deliveryoo und Co. erfüllen den Kundenwunsch nach bequemem Genuss in idealer Weise. Nicht besonders angenehm ist die Arbeit an den Bahnsteigen, dass die heute mit unplanbaren Tipps angereicherten Hungerlohnstrukturen und die obligatorische Verwendung von eigener Ausrüstung anstelle von firmeneigenen Fahrrädern und Smart-Phones das Leben nicht machen.

Weil schlechtmütige Autofahrer oder ungepflegte Reinigungsfrauen nicht gut für das Unternehmen sein können. Unternehmen können ihre Unternehmensverantwortung auf ihre Mitarbeiter abwälzen - aber ihr schlechter Name verbleibt bei ihnen.

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