Fisch Pangasius

Pangasius-Fisch

Die Pangasius ist ein tagesaktiver Fisch, der in Gruppen lebt. Der Pangasius: preiswert, knochenlos und geschmacksneutral - Kriterien, die diesen Fisch zu einem beliebten, vielseitigen Speisefisch machen. Zu Fisch passt eine leichte Küche. Der Pangasius ist im Gegensatz zu den meisten seiner Verwandten ein sehr geselliger Fisch, der oft in großen Schwärmen vorkommt. Hier in der Schweiz ist das Pangasiusfilet das ganze Jahr über gefroren oder frisch erhältlich.

Pangasius: 5 gute Argumente gegen den Exotenfisch.

Der Pangasius ist einer der populärsten Süßwasserfische, die auf unseren Tellern serviert werden. Aber es gibt einige gute Argumente, warum man Pangasius nicht benutzt. Eine davon: Pangasius ist oft mit Toxinen verseucht. Wo kommt der Pangasius her? Das tiefgefrorene, billige Pangasius-Filet gehört zum Standard-Sortiment eines Supermarkts. Im Jahr 2011 kauften wir Deutsche 40.000 t (!) Pangasius.

Pangasius wird nahezu ausschliesslich in Wasserkulturen im Mekong-Delta in Südvietnam nachwachsen. Aber Pangasius ist sehr kontrovers. Es werden die 5 häufigsten Ursachen gegen die Exotenfische aufgezeigt. Der Verbraucherratgeber rät, einmal pro Tag Fisch zu konsumieren. Weil Fisch als bedeutender Jodlieferant, qualitativ hochstehendes Protein und Omega-3-Fettsäuren angesehen wird.

Lediglich der Pangasius enthält nicht viel davon: 100 Gramm Pangasius bestehen aus 78,1 Gramm Nährstoffarmut. Aber auch die wertvollen Omega-3-Fettsäuren sind kaum vorhanden, da sie in fettreichen Kaltwasserfischen vorzufinden sind. Darunter zum Beispiel Lachse und Makrelen, aber nicht der fettreduzierte Pangasius, der durch tropische Außentemperaturen verdorben wird. Der Pangasius wird in großen Aquarien auf Fischzuchtanlagen im Mekong-Delta erzogen.

Unter diesen Umständen können Erreger leicht Fischkrankheiten auslösen. Sie werden mit dem Feed vermischt, um alle Tiere vorbeugend zu schonen. All diese für den Menschen gefährlichen Stoffe sammeln sich im Gewebe der Tiere an. Das tun Konstrukteure gern, weil es mehr in den Fischen bindet. Das macht den Pangasius bis zu 20 Prozentpunkte schwer und sorgt für mehr Gewinn.

Die Problematik: Während das Gewässer nach dem Tauen der Fische weg ist, verbleibt das Phospat in den Fischen. Der konventionelle Pangasius ist daher nicht nur nicht gesundheitsfördernd, sondern oft auch mit schädlichen Stoffen hochgradig belaste. Es enthält Fäkalien, Arzneimittel, Erreger und chemische Stoffe. Verunreinigtes Trinkwasser verursacht dauerhafte Schäden für den Menschen und seinen Lebensbereich.

Im Jänner 2017 nahm Carrefour den Pangasius aus seinem Angebot. Bisher waren alle Bemühungen, eine zertifzierte, überwachte Supply Chain für den Pangasius zu etablieren, fehlgeschlagen. Etwa jeder zweite Fisch kommt heute aus einer Fischzucht - das sollte die Ozeane schützen. Allerdings müssen die Tiere in den Kulturkreisen mit frischem Fleisch versorgt werden.

Jedes Jahr werden viele tausend Stück Fisch im Wasser für die Fischmehlproduktion gefischt. Sie werden in Betrieben mit einem hohen Energieverbrauch zu Fischerdünger aufbereitet. Es ist zulässig, Fischerfischmehl aus Anchovis herzustellen. Es gibt keine Gewähr dafür, dass geschützter Fisch geschont wird. In der peruanischen Stadt Chimbote wird der größte Produzent von Fischerdünger betrieben. Zweimal so rasch wie in der Wildnis sind die Tiere nach etwa einem Halbjahr "reif" für die Schlachtung.

Das Töten muss kostengünstig sein, denn viele Landwirte machen bereits jetzt durch den geringen Fischpreis einen Verlust. Auf einigen Höfen werden die Tiere in Körbe gesteckt und dann lebendig in den Schlachthof transportiert. Welche anderen Fischarten kann ich noch erwerben? Robben dienen dazu, festzustellen, welche Fischarten unter Nachhaltigkeitsbedingungen züchten.

MSC zielt darauf ab, "eine verantwortungsvolle und umweltverträgliche Fischereitätigkeit zu unterstützen und so eine übermäßige Befischung und Vernichtung der marinen Ökosysteme durch umweltschädigende Fangmethoden zu verhindern". Es gibt unter anderem immer zertifizierte Fische, die aus schwer befischten Fischbeständen stammen. Hinweis: Sowohl Greenpeace als auch der WWF haben einen Einkaufsführer erstellt, der Ihnen beim Einkauf von guten Fischen behilflich ist.

Ähnlich wie bei Rindfleisch aber auch bei Fisch: Es ist besser, weniger häufig einzukaufen und sich auf gute, gesunde und qualitativ hochwertige Fische zu konzentrieren.

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