Crowdworker

Mitarbeiterin von crowdworker

Mitarbeiter sind Menschen, die Arbeitsaufträge annehmen, die einer Masse (Menge) zur Verfügung gestellt werden. Was für Schutzmaßnahmen brauchen Mitarbeiter und Selbständige? Schon gewusst, dass es Gewerkschaften für Mitarbeiter gibt? Das Ergebnis sind Menschenmassenarbeiter und selbständige Selbstständige. Die Crowdworking ist nicht an Grenzen gebunden, die Arbeitsplätze sind weltweit vergeben.

Stellenbeschreibung "Mitarbeiter" - The digital dayworkers (Archiv)

Nicht weit vom Sofabett in seinem Wohnraum in Berlin bis zu seinem Schreibtisch hat es Daniel Drewitz. Drewitz gelangt mit wenigen Mausklicks auf die Webseite "Test IO". Mit Hilfe dieses Providers können Firmen ihre Webseiten oder Anwendungen auf ihre Funktionalität prüfen. "Bei den Testern von "Test IO" handelt es sich nicht um Festangestellte, sondern um unabhängige Dienstleister wie Daniel Drewitz, die sich von zu Haus, in einem Cafe oder wo auch immer sie sonst tätig sind, auf der Baustelle anmelden.

Sie ist groß, hat kurzes dunkelblondes Haar, hat ein T-Shirt, eine Jeanshose und eine Sonnenbrille mit einem dünnen Saum. Auf der Webseite "Test IO" finden Sie auf der linken Seite die Firmen, die derzeit Verträge ausarbeiten. "Daniel Drewitz ist ein Mitarbeiter. Immer mehr Menschen, die ihre Dienstleistungen über solche wie " Testen IO ", " CrowdGuru " oder " Clickworker " bereitstellen.

Das sind die Arbeitnehmer aus der Masse, also die Masse der Internetsurfer, schreibt an Texten, Programm- und Testsoftware, kategorisiert Bilder, erstellt Firmenlogos, gestaltet und gestaltet Homepages oder entwickelt Produkt-Ideen. Dazu brauchen die Firmen heute keine eigenen Arbeitskräfte mehr, sondern können diese Tätigkeiten über die jeweiligen Online-Anbieter, die sie in der Regel gar nicht wissen, an Privatunternehmer wie Drewitz vergeben.

Man spricht auch von einer solchen Beschäftigung, basierend auf dem Terminus des Outsourcings, d.h. der Verlagerung von Unternehmens-Aufgaben an Drittanbieter, die in diesem Falle Einzelpersonen sind. Dies eröffnet für die Betriebe unerreichte Einsatzmöglichkeiten. Und wenn Sie Ihre Angestellten jetzt dort einsetzen, werden die Angestellten bald weg sein, weil sie behaupten, dass ich hier durchdrehe.

Tausend Mitarbeiter, dann haben sie das nicht nur getan, sondern auch sehr rasch, weil sie gleichzeitig mitarbeiten. "Martin Krzywdzinski vom Berliner Forschungszentrum, kurz WZB, sagt. Die Soziologin beschäftigt sich mit einer Untersuchung zum Thema Crowdwork. Auf der anderen Seite werden die Mitarbeiter mit einem Versprechen der Freiheit angelockt: Sie müssen nicht mehr zu festgelegten Zeitpunkten in einem Arbeitszimmer Platz nehmen, sondern können dort und wann sie wollen mitarbeiten.

Das würde jedenfalls das Feedback der bei ihm angemeldeten Nutzer belegen, sagt Hans Speidel, Leiter der in Berlin betriebenen Platform CrowdGuru. Dies ist eine der Hauptanreize für diejenigen, die für uns tätig sind, weil sie schlichtweg völlig selbstständig sind. Tatsächlich treten jedoch rasch die ersten Brüche auf, beginnend mit dem gesellschaftlichen Rang der Mitarbeiter.

Im Gegensatz zu den traditionellen Mitarbeitern in den Betrieben sind die Mitarbeitenden nicht beschäftigt, sondern öffentlich selbständig. Risiken und Verantwortlichkeiten werden ausschliesslich an die Mitarbeitenden weitergegeben. Crowdwork mag noch in den Anfängen stecken, aber es hat das Potential, den Arbeitsmark grundlegend zu verändern", befürchten sie.

Während die Plattformwirtschaft mit ihrem unabhängigen Auftragnehmermodell weiter wÃ?chst, werden immer mehr Menschen ohne die Rechte, den Datenschutz und die Vorteile einer Anstellung auskommen. Für eine Untersuchung des gewerkschaftlich orientierten gewerkschaftlich orientierten Institutes für Arbeitsrecht in Frankfurt am Main untersuchte sie die Folgen von Crowdwork auf dem USPersonalmarkt.

Pionier war die Crowdsourcing-Plattform des Online-Versandhändlers Amazon. Wie viele Mitarbeiter in Deutschland beschäftigt sind, wird zurzeit vom Bundesministerium für Arbeit untersucht und zeigt als Zwischenergebnis, dass es sich um etwa ein Prozentpunkt der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland handelt. Laut Angaben der Industriegewerkschaft Industrie hat CrowdGuru seinen Hauptsitz in Deutschland, 32 Crowdsourcing-Plattformen wie CrowdGuru.

Der Verband engagiert sich besonders für die Mitarbeiter. Von Crowdwork verspricht sich die Union einen wesentlichen Beitrag dazu, wie Betriebe die Arbeitsorganisation in den kommenden Jahren gestalten, sagt Christiane Benner, zweite Vorstandsvorsitzende der Industriegewerkschaft. "Die Crowdworking ist in mehrfacher Beziehung der Kern der neuen Arbeitsformen im Digitalzeitalter. "Oliver Suchy, Projektleiter des Projektes "Arbeit der Zukunft" im Bundesvorstand des DGB, nimmt die Beanstandung von Crowdwork auf: "Es gibt Menschen, die behaupten, dass wir in absehbarer Zeit keinen Job mehr haben werden, sondern nur einen Arbeitsauftrag.

Das ist dann der höchstmögliche Grad der Flexibilität der Arbeitsabläufe. "So wie es wirklich so aussieht, das elektronische Werk der Zeit. Mitarbeiter Daniel Drewitz klickte sich durch die Stellenangebote auf der Platform "Test IO" und entschied, dass seine Arbeitsaufgabe im Augenblick nicht viel Gutes bewirken würde. Der schriftliche Softwaretest läuft seit mehreren Std. und Drewitz kann aus einer Auflistung erkennen, dass bereits eine Vielzahl von Fehlersituationen aufgetreten sind.

"Die werden 15 bis 20 andere in einem Testfall haben. "Auch Drewitz übernimmt dieses Restrisiko als Auftragnehmer: Er wird in der Regel nicht zum Pauschalpreis vergütet, zum Beispiel nach Zeit oder Umfang der geprüften Webseite, sondern bekommt nur für jeden erstmals gemeldeten Irrtum eine Erfolgsgebühr. "â??Je lÃ?nger der Versuch gelaufen ist, umso gröÃ?ter ist das Verlustrisiko, mit leeren HÃ?nden wegzugehen und nichts Neuartiges zu erlernen.

"Wie viele Plattform-Anbieter vorschlagen, ist Drewitz bei der Auswahl seiner Arbeitszeiten nicht ganz so unabhängig, jedenfalls nicht, wenn sich die Arbeiten rechnen sollen. "Es ist also wirklich ideal, wenn man dann beim Start des Tests anfangen kann. Genug, um die Mieten zu zahlen und sein Studiengeld zu bestreiten - und ein guter Anteil für einen Crowdworker.

Darüber hinaus gibt es in der Online-Community der Portale Rankings oder Awards für besonders engagierte Mitwirkende. In der Rangliste der IO-Tests gehört Daniel Drewitz zu den Besten. "Die Betreiber der Plattform erklären, dass geschulte Arbeitnehmer zumindest den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgehalt von 8,84 EUR bei sich hätten, wenn man die Vergütung pro Auftrag und die dafür erforderliche Zeit schätzen würde.

Das sind keine Rechte, die die Mitarbeiter haben. Das ist der springende Moment, der die Debatte in der kommenden Zeit sein wird. "Christine Gerber vom Berliner Forschungszentrum, die mit Martin Krzywdzinski an der Studie teilnimmt. Viele von ihnen sind wie die Mitarbeiter der sogenannten Plattformwirtschaft zuzurechnen. Diese erledigen die Arbeiten nicht am PC, sondern sind an ihre Heimatstadt und den Lieferweg mit der Lieferung von Lebensmitteln angebunden - vergleichbar mit Reinigungspersonal, privaten Taxifahrern oder Handwerkern, die auf Bahnsteigen platziert sind.

Ähnlich ist das Prinzip: Selbständige Unternehmer bekommen ihre Arbeiten über die Online-Platzierung, stellen Arbeitsmaterialien wie z. B. Räder, PKWs oder Werkzeuge selbst zur Verfügung, beeinflussen kaum die Preise und bezahlen keine Sozialversicherungsbeiträge. "Eine Kernfrage ist, ob Mitarbeiter und andere Mitarbeiter in der Plattformwirtschaft wirklich selbständig sind und die Plattforme wirklich nur Mittler sind - oder ob es nicht eine gewisse Beziehung zwischen Mitarbeiter und Auftraggeber gibt.

"â??Wenn sie fast ausschlieÃ?lich fÃ?r eine  Plattform tÃ?tig sind, wenn sie die  Preise nicht selbst bestimm¬en können, wenn sie  kontrolliert werden, wenn sie technologisch geÂ??ndert werden, wenn sie â? " beurteilt, geordnet, gesiebt werden, werden sie alle diese UmstÃ?nde in Wahrheit belegen, dass es wenig mit wirklich eigenstÃ?ndiger arbeit zu tun hat, wie wir sie verstehen. "Einige Reinigungs- oder Lieferserviceunternehmen haben ihre Angestellten mittlerweile dauerhaft eingestellt.

Allerdings tun die meisten Crowdsourcingplattformen alles, was sie können, um nicht den Anschein zu erwecken, dass es ein Beschäftigungsverhältnis gibt. Für Hans Speidel, CEO von CrowdGuru, klingt es vielmehr so, als würden die Mitarbeiter die Bühne vor lauter Spaß betrachten. "CrowdGuru ist jedoch eine der Platformen, die versucht, Mitarbeiter und Genossenschaften zu integrieren.

Seit geraumer Zeit ist die Firma Spidel mit der I. G. M. Metal im Dialog und hat mit Unterstützung der I. G. M. Metal einen Verhaltensregeln unterschrieben, der den Einsatz von Arbeitskräften regulieren soll. Darin ist beispielsweise festgelegt, dass die Vertragspartner ihre Honorare regelmässig - zumindest einmal im Jahr - beziehen und dass ein faires Verfahren durchgeführt werden muss, um auf eventuelle Beschwerdefälle zu reagieren.

Zu denjenigen, die regelmässig für CrowdGuru tätig sind, gehört auch Kerstin Eckar. "Seit ihrer Arbeitslosigkeit erwirtschaftet sie bei Crowdwork 300 bis 400 EUR pro Monat an Arbeitslosengeldern. "Es gefällt ihm auch, dass CrowdGuru den direkten Draht zu den Auftraggebern pflegt und nach der Qualitätssicherung Rückmeldung zu den Dokumenten gibt. Allerdings wünscht sie sich, dass sie bald wieder einen Festanstellung hat, denn die jugendliche Tänzerin spürt nicht, dass ihre Leistung richtig bewertet wird, jedenfalls nicht in finanzieller Hinsicht.

"Am Ende sind es also vor allem die geringen Lohnkosten, die die Konkurrenzfähigkeit der Craftsourcing-Portale erhalten? "â??Eine Platform, die, weil sie einen neuen Service bietet, innovativ oder genauer, weil sie als Platform anders fungieren kann als ein stationÃ?res Einzelunternehmen, die berechtigt ist, wenn es nur darum geht, den Marktpreis anderer zu untertreiben, dann ist Platform, wie ich meine, nicht das Zukunftsmodell.

"â??Der StaatssekretÃ?r im Bundesarbeitsministerium, Herr Dr. thorb. Der Arbeitsminister hat die Betriebe untersucht und festgestellt, dass eine kontrollierbare Anzahl Crowdsourcing durchführt. Wirtschaftswissenschaftler betrachten die Auswirkungen von Crowdwork entspannt, vor allem im Hinblick auf den stabilisierten Arbeitsmarkt in Deutschland. Möglicherweise müssen Sie sich um die Lebensumstände der einzelnen Mitarbeiter kümmern, aber die Tatsache, dass die Erwerbsarbeit, wie wir sie bisher gewohnt sind, dadurch untergeht, ist etwas, wovon ich im Augenblick keine Anhaltspunkte sehe", so Gert Wagner, Geschäftsführendes Mitglied des DIW.

"Für die Betriebe und Mitarbeiter kann diese Stellenvermittlung über die Online-Netzwerke jedoch Konsequenzen haben - auch wenn sie sich nicht immer an der Mitarbeiterzahl ablesen lässt, zumal in vielen Unternehmungen eine flexiblere Arbeit mit dem Verzicht auf Kernarbeitszeiten und Anwesenheitspflichten in der Kanzlei auftritt. Christine Gerber vom Berliner Forschungszentrum hält Crowdwork zudem für ein großes Versuchsfeld für die Industrie.

"Meiner Meinung nach gibt es lediglich praktizierte Organisations- und Regulierungsformen, die für das Unternehmertum gelten. So wird beispielsweise die Leistung der Mitarbeiter bei der Erstellung von EDV-Programmen teilweise auf Irrtümer und Qualitäten geprüft. Das könnte für viele Firmen von Interesse sein. So hat der Automobilhersteller Daimler bereits angekÃ?ndigt, dass einige seiner Mitarbeiter ihre bisherige Arbeitsstruktur hinter sich lÃ?sst und an Schwerpunkten wie dem selbstÃ??ndigen Autofahren, der E-MobilitÃ?t und der anschlieÃ?enden Datendigitalisierung in Ã?hnlicher Weise wie bei der Crowdwork arbeitet.

Auch das IT-Unternehmen IBM hat mit der internen Crowdwork gearbeitet, allerdings mit Ausfällen. Dennoch denke ich, dass sie uns auch in den kommenden Jahren weiter begleitet, dass auf diese Weise vielleicht auch in Großunternehmen an grenzüberschreitenden Projekten zusammengearbeitet wird oder dass sie in Beziehung zu Freelancern von außerhalb gesetzt wird", so Christine Gerber vom Berliner Wissenschaftler.

"Crowdwork hatte vielleicht noch keine ernsthaften Auswirkungen auf den Stellenmarkt. Doch was in der Menge praktiziert wird, ist in Zukunft in der einen oder anderen Weise in einigen konventionellen Betrieben zu erleben.

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